Sie sind hier: Startseite » Aktuell

Aktuelles

01.07.2021 Pflanzenvielfalt an der A 40

Buch, C. & Keil, P. (2021): Pflanzenvielfalt an der A 40 im westlichen Ruhrgebiet. – Natur in NRW 2021 46 Heft 2: 19-23.

unter dem Link finden Sie eine aktuelle Publikation zur floristischen Bedeutung der Ruderalvegetation von Straßenrändern im RG, am Beispiel der A 40.

Die Wuchsorte an Straßenrändern, insbesondere der Autobahnen sind häufig vergleichbar mit denen auf Industriebrachen, daher ist das Artenspektrum oft sehr ähnlich. Die Ränder (und der Mittelstreifen) fungieren hervorragend als Biotopverbundachsen (neben Gleisbrachen) zwischen den Industrienaturflächen. Sie sind daher wichtige Bausteine in der unbanen Biodiversität des Ruhrgebiets.



29.06.2021 Hirschkäferfund

Hirschkäfer

in Oberhausen um 13:45 Uhr auf dem Gehweg am St. Antoniepark an der Kreuzung Antoniestraße/Zum Dörnbusch.
Finder und Foto: Joe Kebeck und Sylvia Peters (die kurbel - kath. Jugendwerk, Oberhausen)

Wir freuen uns über Mitteilungen interessanter Funde.

Weitere Infos zum Hirschkäfer und verwandten Arten .....

25.06.2021 Jahresbericht 2020

Der Jahresbericht für das Jahr 2020 liegt jetzt gedruckt vor und kann als auch als Pdf heruntergeladen werden .....

Industriewaldprojekt – 25 Jahre

Sukzession auf Alma 2000-2015

Industriewaldprojekt feiert 25. Geburtstag

Das Industriewaldprojekt startete vor rund 25 Jahren unter dem Namen „Restflächen der Industrienatur“ in die erste Projektphase (1995 bis 2009) und wurde 2016 mit einer zweiten Phase unter Einbindung zahlreicher Projektpartner fortgesetzt. Mit im dabei ist auch die Biologische Station West-liches Ruhrgebiet, die die wissenschaftlichen Untersuchungen koordiniert.
Näheres unter:

Buch, C.; Keil, P. (2021): Industriewaldprojekt. 25 Jahre ökologische Begleitforschung. – Natur in NRW 1/2021: 6-7 pdf ...

Honorarkräfte gesucht!

für die Umweltbildung gesucht. Bitte bewerben.
Mehr Informationen in der angefügten Pdf ... [936 KB]

16.04.2021 Erlebnisroute Mülheimer Bodenschätzw

Die Stadt Mülheim an der Ruhr hat in Kooperation mit der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet e.V. ihr über 10jähriges Erfolgsprojekt der Mülheimer Bodenschätze modernisiert und erweitert. Damit soll auf die steigende Bedeutung und Funktionen gesunder Böden aufmerksam gemacht und diese deutlicher ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden. mehr Infos ...

26.03.2021 Positionspapiere zur Biodiversität

Netzwerk Urbane Biodiversität veröffentlicht Positionspapiere zu einer Regionalen Biodiversität Ruhrgebiet

Die Grundlagen für eine Biodiversitätsstrategie für das Ruhrgebiet sind von einem Konsortium der Universitäten Duisburg-Essen, Ruhruniversität Bochum und der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet mit Beteiligung des RVR erarbeitet worden. Das Vorhaben wurde von der Bezirksregierung Münster mit Mitteln des Umweltministeriums NRW im Rahmen des Ruhrkonferenz-Projektes "Offensive Grüne Infrastruktur 2030" finanziell gefördert. Die Ergebnisse der ersten Phase sind nun vorgelegt worden. hier ...

Mülheimer Bodenschätze: Bodenroute

Die Bodenroute der Stadt Mülheim an der Ruhr wird von uns seit vielen Jahren betreut.
Passend zum Thema, ist daher an der Leineweberstraße in der Innenstadt eine Bodenstation aufgestellt worden. Diese ermöglicht einen anschaulichen Einblick in die Profile zweier Bodentypen und die Struktur von Böden.
In den kommenden Wochen werden an der Vitrine Texttafeln installiert, die die Bürger*in aufklären und in der Umweltbildung genutzt werden können.

Bienenwiese aus Regiosaatgut

Bienenwiese REGIONALE SAMENMISCHUNG
zur Einsaat in ihrem Garten.

Sie möchten eine mehrjährige bunte Blumenwiese für zuhause.
In der Zeit von Montag bis Donnerstag zwischen 9.00 und 13.00 Uhr sind die Saattütchen von Bündnis Biene & Co kostenlos bei uns erhältlich.

Industrienatur – Handlungsempfehlungen

Industrienatur – Handlungsempfehlungen zur Pflege und Herrichtung bei Großprojekten.

Die Pflege und Herrichtung von Industrienatur auf Brachflächen erfordert gänzlich andere Vorgehensweisen, als solche, die für die sonstige Kulturlandschaft geläufig sind. Insbesondere bei Großprojekten, aber auch bei kleineren, lokalen Maßnahmen, stehen planende wie ausführende Personen häufig vor der Frage, wie die wertvolle Flora und Fauna von Industriebrachen erhalten und gefördert werden kann, welche Zielbiotope dafür angestrebt werden sollten und welche konkreten Maßnahmen nötig sind. Eine neue Veröffentlichung im Rahmen unserer Online-Publikationsreihe bietet hierfür eine umfassende Hilfestellung.

Die Handlungsempfehlung finden Sie hier.... [9.983 KB]

Schwanzmeise

Die Vogelwelt am Mechtenberg (Essen, Gelsenkirchen)-Ergebnisse einer Untersuchung im Jahr 2020

Die gesammelten Daten der Untersuchung finden Sie hier... [6.191 KB] .

Evaluierungsbericht Emscher Landschaftspark 2019

Trägerschaft für den Emscher Landschaftspark Evaluierungsbericht 2019
Wirkungsanalyse grünpflegerischer Maßnahmen im ELP
Der Emscher Landschaftspark (ELP) ist der zentrale Park der Metropole Ruhr und Kernelement der grünen Infrastruktur. Als eindrucksvolles Zeugnis des erfolgreichen Strukturwandels hat der Emscher Landschaftspark einen hohen ökologischen Wert, er steigert die Lebensqualität im Ballungsraum der Metropole Ruhr und die touristische Attraktivität der Region. Der Regionalverband Ruhr hat die Trägerschaft für das Infrastrukturprojekt übernommen und legt regelmäßig Evaluationsberichte dazu vor.
Ziel des vorliegenden Berichts 2019 ist es, eine Wirkungsanalyse der nach hohen Standards umgesetzten Pflegeaufwendungen durchzuführen, insbesondere im Hinblick auf die Nachhaltigkeit der Maßnahmen. Hierbei erfolgt eine Differenzierung zwischen den ökonomischen, ökologischen und sozialen Wirkungen. In der vertiefenden Analyse werden beispielhaft einzelne Standorte genauer untersucht.

Herausgeber: Regionalverband Ruhr
Redaktion: Frank Bothmann
Autoren: Frank Bothmann, Corinne Buch, Marc Hennenberg, Markus Keil, Peter Keil, Denise Kemper, Christine Kowallik, Elisabeth Lux, Tobias Rautenberg, Martin Schlüpmann, Astrid Snowdon, Ingrid Voigt
Ausgabe: Oktober 2020
Ausführung: 117 Seiten

Lesen Sie hier:
Evaluierungsbericht 2019/20 als pdf ...

Der Waschbär im Vereinsgebiet

„Auch wenn nur wenige Spaziergänger den überwiegend nachtaktiven Waschbär in der Ruhraue Mülheim bisher zu Gesicht bekommen haben, sind sie dort inzwischen nicht selten.
Herrn Stephan Zarnikow ist, dieses Foto abends gelungen.
Diese eigentlich aus Nordamerika stammenden Kleinbären stellen unsere heimische Fauna mitunter vor große Probleme. So wurde die seit 1992 in der Tongrube Rotkamp existierende Graureiherkolonie im April 2019 komplett aufgegeben und auch 2020 nicht wiederbesiedelt. Anhand von Wildkameraaufnahmen konnte der Waschbär mit hoher Wahrscheinlichkeit als dafür verantwortlicher Prädator identifiziert werden.“

Ferien auf Ripshorst

In den Ferien noch nichts vor? Jeweils für eine Woche in den Oster-, Sommer- und Herbstferien können 15 Kinder von 8-12 Jahren die Natur um Haus Ripshorst entdecken und erforschen. Je nach Jahreszeit werden unterschiedliche Themenschwerpunkte gesetzt, immer steht unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt im Fokus. Auch spielerische Elemente und Bastelaktionen kommen beim Forschen nicht zu kurz.
Einmal pro Woche suchen wir mit einen Bus einen Naturerlebnisort in der Umgebung auf.
Veranstalter: Biologische Station Westliches Ruhrgebiet e.V.
Treffpunkt: Biologische Station im Haus Ripshorst, Ripshorster Straße 306, 46117 Oberhausen
Zeit: ab 8:30 Uhr, Beginn 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Wird nur eine Halbtagsbetreuung gewünscht kann ein Kind auch schon um 13:00 Uhr abgeholt werden.
Termine
Osterferien:
06.04-09.04.2021 (2.Woche) -fällt aus
Sommerferien: 19.07-23.07.2021 (3. Woche) -ausgebucht
Herbstferien: 18.10.–22.10.2021 (1. Woche) -Anmeldung möglich
Durchführung abhänigig von Teilnehmerzahl.

Teilnahmegebühr: 130 € pro Woche bzw. 120€ pro Geschwisterkind.
Inklusive: Enthalten sind Betreuung der Kinder, Bastelmaterial, einmalige Busfahrt, sowie ein warmes Mittagessen.

Anmeldung und weitere Informationen: Verena Niehuis, 0208/46 86 092, verena.niehuis@bswr.de
Bitte ein Frühstück, Getränke und wetterfeste Kleidung (ggf. inkl. Gummistiefel und Regenhose), die auch dreckig werden darf, mitbringen!

Industrienatur- Exkursionen

Nachhaltig urbane Industrienatur nutzen- Exkursionen zu LVR- Industriemuseumsflächen

In Kooperation mit dem LVR-Industriemuseum und durch die Förderung des LVR bietet die BSWR in einer dreijährigen Projektlaufzeit 65 Exkursionen zum Thema Industrienatur und -kultur an. Die industrielle Vergangenheit und Gegenwart, auf den Industrieflächen des Ruhrgebiets, verliert im Kernlehrplan der Schulen zunehmend an Bedeutung.
Industrieflächen dienen als Naherholungsort, sind Kulturlandschafsorte und sollen in diesem Projekt vermehrt als außerschulischer Lernort genutzt werden. Der Standort des Peter- Behrens-Baus incl. des Depots und die Zinkfabrik Altenberg mit dem Museumsbahnsteig sind hinsichtlich ihrer Flora/Fauna und den Industriellenobjekten besonders interessant. Zum Abschluss des Projekts wird eine Broschüre in einfacher Sprache zur Multiplikation in den Museen ausgelegt.

Pro Jahr werden von März bis November 25 Exkursionen in Oberhausen durchgeführt.
Eine Teilnahme an den dreistündigen Exkursionen ist für alle Schulformen von der 4-. bis 11. Klasse kostenlos möglich.
Die Veranstaltung findet draußen und im Museum statt.

Anmeldung bei Verena Niehuis

Friedhöfe

Biodiversität auf Friedhöfen im westlichen Ruhrgebiet

Im westlichen Ruhrgebiet existiert eine riesige Flächenkulisse von Friedhöfen, darunter große Hauptfriedhöfe, Kleinstfriedhöfe inmitten von Siedlungen sowie historische, parkartige Grabanlagen und Gedenkstätten. Gerade letztere fungieren auch als Orte der Ruhe und Naherholung für die Bevölkerung. Ihr Wert für den Natur- und Artenschutz, für die urbane Biodiversität und die Ökosystemleistungen ist jedoch fast ausschließlich in der Fachwelt bekannt und wird auch dort meist unterschätzt. Auch ihre Bedeutung als Zeitzeugen teils Jahrhunderte alter, kaum veränderter, Kulturlandschaft soll im Rahmen eines durch den LVR geförderten Projektes mittels einer wissenschaftlichen Kartierung mit Schwerpunkt auf der Pflanzenwelt, aber auch besonderes schützenswerter Biotoptypen und bemerkenswerter Funde im Bereich der Fauna hervorgehoben werden.

Friedhöfe gehören zu den artenreichsten Lebensräumen im urbanen Raum, bieten gerade in Innenstädten und Stadtquartieren mit einem hohen Versiegelungsgrad ein bedeutendes Element im Biotopverbund und erfüllen dabei zahllose weitere Ökosystemleistungen. Sie bieten klimatische Ausgleiche in innerstädtischen Bereichen und besitzen wichtige Funktionen für Wasserhaushalt und Luftgüte. Durch eine Änderung der Bestattungskultur (z. B. kostengünstigere Kolumbarien) sind viele Flächen jedoch von Umnutzung bedroht.

Durch eine intensive botanische Kartierung gelingt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der Nachweis bislang unbekannter Standorte von seltenen, gefährdeten oder im jeweiligen Raum ausgestorben geglaubter Pflanzenarten. Durch deren Erfassung und Bekanntmachung rückt der Wert von Friedhöfen als Kulturlandschaftselemente ins Bewusstsein von Politik, Verwaltung, haupt- und ehrenamtlichem Naturschutz und nicht zuletzt von Nutzern. Gezielte und allgemeine Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung, ohne Beeinträchtigung des Betriebs, sollen anschließend vorgeschlagen werden.

Umweltbildung im Park in Welheim

Die Stadt Bottrop ist dem EFRE-Förderaufruf „Grüne Infrastruktur NRW“ des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein- Westfalen (MKULNV) gefolgt und erhält für das Projekt „Lückenschluss Welheim“ Fördermittelzuwendungen. Ein Mangel an Grün- und Erholungsflächen sowie schlechte Umweltbedingungen wirken sich negativ auf Biodiversität, Stadtklima, Gesundheit, Lebensqualität und Wirtschaft aus. Ziel des integrierten kommunalen Handlungskonzeptes „Lückenschluss Welheim“ ist es, die zentralen Grünflächen des Stadtteils Welheim qualitativ aufzuwerten.

Praxistipps zur Ansaat von artenreichem Grünland

Die BSWR gibt Praxistipps zur Ansaat von artenreichem Grünland
Pünktlich zum Beginn der Vegetationsperiode stellen wir eine Anleitung zur ökologischen Aufwertung von Grünland für Landwirte, Behörden, Naturschutzverbände oder Privatpersonen bereit. Hierbei werden spezielle Saatgut-Zusammenstellungen (inkl. Artenlisten) für das westliche Ruhrgebiet (differenziert nach Naturräumen und Feuchtestufen) empfohlen. Die Einzellisten sind zusätzlich als pdf verfügbar.
mehr zum Download ...

Aktuelles aus früheren Jahren

Letzte Änderung am Dienstag, 20. Juli 2021 um 17:04:08 Uhr.

Zugriffe heute: 6 - gesamt: 9706.