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Jahresbericht 2018

Jahresbericht 2018

Der Jahresbericht für das Jahr 2018 liegt jetzt gedruckt vor und kann als hier als Pdf heruntergeladen werden.

Halbjahresprogramm 2019

Das 2. Halbjahresprogramm liegt in Umweltbüros, Museen und VHs der Städte aus.
Hier erhalten sie das Programm als Pdf zum Download ... [713 KB]

Wir suchen dich!

Ab sofort: Bundesfreiwilligendienstler m/w/d gesucht!
info@bswr.de oder Tel.: 0208/4686090

Bundesfreiwilligendienst

Schwerpunkt des Einsatzes ist der praktische Naturschutz insbesondere zur tatkräftigen Unterstützung unserer ehrenamtlichen Mitglieder bei Arbeiten im Gelände (Betreuung von Amphibienschutzzäune, Kopfbaumschnitt, Pflanzaktionen, Grünlandmahd, Zaunreparaturen, Schutzgebietsbetreuungen, kleinere Kartierungen etc.). Dazu kommen Fahrdienste und organisatorische Angelegenheiten sowie die Betreuung der Maschinen wie Freischneider, Balkenmäher, Motorsäge und der Dienstfahrzeuge. Außerdem schließt die Tätigkeit die Mitwirkung im Bereich der Umweltbildung (Betreuung von Schulklassen bei Exkursionen, Mitwirkung bei Umweltmärkten etc.) ein.

Praxistipps zur Ansaat von artenreichem Grünland

Die BSWR gibt Praxistipps zur Ansaat von artenreichem Grünland
Pünktlich zum Beginn der Vegetationsperiode stellen wir eine Anleitung zur ökologischen Aufwertung von Grünland für Landwirte, Behörden, Naturschutzverbände oder Privatpersonen bereit. Hierbei werden spezielle Saatgut-Zusammenstellungen (inkl. Artenlisten) für das westliche Ruhrgebiet (differenziert nach Naturräumen und Feuchtestufen) empfohlen. Die Einzellisten sind zusätzlich als pdf verfügbar.
mehr zum Download ...

11.04.2019 Bsal: Flyer und Vortrag abrufen

Feuersalamander

Die Situation des Feuersalamanders ist dramatisch. Der Salamanderfresserpilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) wurde inzwischen an vielen Stellen im Ruhrgebiet festgestellt. Im Ruhrgebiet liegen bislang Nachweise aus Essen, Bochum, Mülheim an der Ruhr und Witten vor. In Teilen Essens ist der Feuersalamander inzwischen verschwunden. Wir müssen mit einem großflächigen Verschwinden der Art rechnen. Betroffen sind aber auch die heimischen Molche.
Mehr Informationen, ein Flyer und ein Vortrag zum Thema können auf dieser Homepage abgerufen werden ...

28.03.2019 LVR-Projekt zu historischer Wiese

Wiesen-Einssat

LVR-Projekt: Rekonstruktion einer historischen Wiese – Entwicklung einer artenreichen Glatthaferwiese am Auberg in Mülheim an der Ruhr

Artenreiche, bunte Wiesen mit einer typischen Zusammensetzung an Gräsern und Beikräutern sind nicht nur im Ruhrgebiet extrem selten geworden, sondern landesweit bedroht. Dabei ist gerade das Vorhandensein von solchem Grünland eine wesentliche Grundlage für die Biodiversität einer Region, sowohl im Bereich der Pflanzen, als auch für eine Vielzahl von Tieren, z. B. Insekten.

Der Auberg im Süden von Mülheim an der Ruhr ist ein ehemaliger militärischer Standortübungsplatz, der sich heute im Besitz des Regionalverbands Ruhr befindet und größtenteils als NSG ausgewiesen ist. Das Gebiet ist hauptsächlich durch Grünland geprägt, welches sehr gut durch die Biologische Station untersucht ist. Am Auberg befinden sich einige artenreiche, überregional außerordentlich wertvolle Feuchtwiesen, unter anderem eine Wiese auf der auch Orchideen wachsen. Das trockene Grünland hingegen ist trotz verschiedener Maßnahmen und Auflagen relativ artenarm. Obwohl die Standortbedingungen geeignet sind, ist offensichtlich keine entsprechende Samenbank mehr existent, aus der die Grünlandkräuter reaktiviert werden könnten. Hier greift das vorliegende Projekt.

In einem ersten Schritt wurden Literaturquellen ausgewertet, aus denen hervorgeht, welche Pflanzen ehemals in den Wiesen am Auberg und in der näheren Umgebung vorhanden waren. Es wurde eine Artenliste erstellt, die einen gut belegten historischen Zustand des lokalen Grünlandes wiedergibt. Basierend auf dieser Liste wurde im zweiten Schritt eine Saatgutmischung aus Regiosaatgut zusammengestellt.

Als Projektfläche wurde eine Wiese ausgewählt, die relativ artenarm ist, aber auch weitgehend frei von Störzeigern wie Stumpfblättriger Ampfer oder Jakobs-Greiskraut. Außerdem liegt die Maßnahmenfläche günstig einsehbar an einer Wegekreuzung, sodass Spaziergänger die weitere Entwicklung der Fläche beobachten können. Informationen zum Projekt bietet dort eine stabile Tafel.

Ende März war es soweit: Durch einen Landwirt wurden zwei Streifen von 6 m Breite und ca. 100 m Länge umgebrochen und maschinell eingesäht. In den nächsten Wochen wird die Saat keimen, mit ihr aber auch vorhandene Samen unerwünschter Kräuter. Bis sich der Bestand zu einer artenreichen Wiese entwickelt, in der mehrjährige Arten dominieren, kann es durchaus mehrere Jahre dauern. Da die Streifen im 90°-Winkel zur Mahdrichtung angelegt wurden, können sich die Pflanzen anschließend in die angrenzende Wiese ausbreiten. Diese wird zukünftig weiterhin naturschutzkonform durch zweimalige Mahd gepflegt, nicht gedüngt und die Bestandentwicklung durch ein wissenschaftliches Monitoring begleitet.

Letzte Änderung am Dienstag, 23. Juli 2019 um 10:31:03 Uhr.

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