Neues Projekt mit dem LWL

Artenreiche Wiesen in Bottrop und Gelsenkirchen untersuchen, pflegen und mit allen Sinnen erleben Die bereits 2023 angelegten Regiosaatgut-Wiesen in den Parkanlagen in Bottrop und Gelsenkirchen werden weiterentwickelt, um sie für die Öffentlichkeit mit allen Sinnen erlebbar zu machen. Diese Flächen fördern nachhaltig die Biodiversität von Flora und Fauna und werden durch ein begleitendes Monitoring wissenschaftlich untersucht. Dabei werden insbesondere Pflanzen, Wildbienen, Schmetterlinge und Heuschrecken als auch weitere Tierarten erfasst. Das Ziel ist es, die ökologische Qualität der Flächen sichtbar zu machen und langfristig mehr Akzeptanz für naturnahe, „wildere“ Grünflächen im urbanen Raum zu schaffen. Insgesamt trägt das Projekt dazu bei, artenreiche Wiesen als wertvolle Bestandteile der Kulturlandschaft zu etablieren, Bürger*innen aktiv einzubinden und langfristig die Biodiversität in städtischen Grünflächen zu fördern. Angebote und Aktionen starten in Kürze.

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die historische Pflege der Wiesen mit der Sense. In Workshops können Bürger*innen diese schonende Mahdmethode kennenlernen und ausprobieren, welche im Vergleich zur maschinellen Mahd deutlich Insekten schonender ist. Außerdem werden sogenannte Entspannungsinseln in den Wiesen eingerichtet, die Raum für Naturerfahrung, Ruhe, Yoga oder auch kreatives Arbeiten bieten. In diesem Rahmen finden im Juni und Juli kostenlose Zeichen- und Malkurse direkt an den Flächen statt, die das zeichnerische Erfassen von Insekten und Blüten vermitteln.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Umweltbildung. Insbesondere Kinder aus nahegelegenen Kindergärten erhalten die Möglichkeit, die Wiese durch Hören, Fühlen, Sehen, Riechen und Schmecken zu entdecken. Durch spielerische Naturerlebnisse, kreative Bastelangebote und Bewegungsaktionen wird Wissen über Biodiversität altersgerecht vermittelt. Auch Erwachsene sind durch Parkfeste und Mitmachaktionen eingebunden. Im Rahmen von Citizen-Science-Angeboten können Bürger*innen mithilfe einer Bestimmungs-App selbst Daten zu Pflanzen und Tieren erfassen.

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