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Große Moosjungfer (Leucorrhinia pectoralis)

Große Moosjungfer (Leucorrhinia pectoralis)

Leucorrhinia pectoralis

Große Moosjungfer

Die Große Moosjungfer ist eine weitere Art aus der Gattung der Moosjungfern. Auch sie ist in unserer Region nur sehr selten anzutreffen ist. Grund für diese Seltenheit sind dabei vor allem die speziellen Lebensraumansprüche. So bevorzugt diese Art insbesondere stehende Gewässer mit Torfgrund und mit weiten offenen Bereichen. Solche Lebensräume sind in unserer Region jedoch kaum vorhanden, weshalb sie auch bei uns als nicht heimisch angesehen werden kann. Immerhin gelang ein Nachweis im Waldteichgelände. Aber auch in den typischen Moorgebieten wird sie immer seltener und gilt bereits als stark gefährdet. Diesen Rückgang kann man dabei vor allem mit der großflächigen Biotopzerstörung erklären.

Zu erkennen sind die Großen Moosjungfern dabei an ihrem großen gelben Fleck auf dem siebten Hinterleibssegment. Ansonsten wirken sie mit ihrer braun- schwarzen Färbung eher unscheinbar. Weiteres Charakteristikum sind zudem die schwarzen Flügelmale. Im Vergleich mit den anderen Moosjungfern sind sie zudem deutlich größer und kräftiger, wobei die Flügelspannweite von 5,5-6,5 cm reicht. Das Verhalten der Großen Moosjungfer ist eher unscheinbar. Besonders die Männchen sind sehr unaktiv und halten sich häufig träge auf Pflanzen auf. Auch die Eiablage erfolgt durch die Weibchen alleine, wobei die Eier ins freie Wasser geworfen werden. Die Männchen sitzen dabei in unmittelbarer Nähe und bewachen die Weibchen. (Elisa Michel & Martin Schlüpmann)

Letzte Änderung am Donnerstag, 5. Dezember 2019 um 11:27:17 Uhr.

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