5 Höhlenbewohner

Astloch

Viele Tiere verbringen Teile ihres Lebens in Baumhöhlen. Die meisten nutzen diese, um dort ungestört ihre Jungen aufziehen zu können. Andere übernachten oder überwintern in Baumhöhlen. Da in modernen Wirtschaftswäldern kaum alte Bäume zu finden sind, ist auch das Angebot an Höhlen sehr gering. Darum sind viel Höhlenbewohner in ihrem Bestand bedroht.
Damit sich ein Baum für Höhlen eignet, muss er eine gewisse Dicke haben, um genügend Platz zu bieten. Das Holz sollte zudem etwas morsch sein, damit es nicht zu hart ist. Hier bieten sich z. B. ausgefaulte Astlöcher am Baumstamm an.

Schwarzspecht

Der Schwarzspecht ist ein typischer Bewohner alter Wälder. Er zimmert jedes Jahr eine neue große Bruthöhle, so dass die alten für andere Waldbewohner frei bleiben. Seine Nahung, bevorzugt Ameisen, sucht der Schwarzspecht unter der Borke alter Bäume.
Von Spechten hört man verschiedene Geräusche, zum einen den Trommelwirbel, mit dem er sein Revier kennzeichnet, zum zweiten das Zimmern beim Bau der Höhle oder Suchen nach Beute und zum dritten den gück-gück-Ruf.
Auch Hohltauben leben bevorzugt in alten Wäldern. Sie benötigen für die Brut fertige Höhlen. Gern übernehmen sie die vom Schwarzspecht, nutzen aber auch Nistkästen. Diese seltene Taubenart ist am Gefieder schwierig von Ringel- und Haustauben zu unterscheiden.

Im Frühjahr schließen sich die Weibchen verschiedener Fledermäuse, wie zum Beispiel der Abendsegler, in Spechthöhlen zu Wochenstuben-Gruppen zusammen. Die Männchen verbringen den Sommer allein in Fäulnis-Spalten im Baum. Zum Überwintern benötigen die Fledermäuse Höhlen in besonders dicken Bäumen, weil es dort weniger kalt wird.

Der Trauerschnäpper ist ein Höhlenbrüter, der bevorzugt in abwechslungsreichen Laubwäldern lebt. Er fängt die Insekten, von denen er sich ernährt, meist im Flug. Im Winter ziehen die Trauerschnäpper ins tropische Afrika.

Hornisse

Die Hornisse ist die größte Art unserer Wespen. Sie ist sehr friedfertig, wenn sie nicht gereizt wird. Hornissen legen große Nester mit bis über 1000 Tieren in großen Baumhöhlen oder spalten an. Ersatzweise werden auch andere Hohlräume besiedelt.

Viele Tiere verbringen ....

Schwarzspecht an Bruthöhle (Foto: Bach)

Von Spechten hört .....

Abendsegler (Foto: Henning Vierhaus)

Der Trauerschnäpper ist .....

Trauerschnäpper (Foto: N. Kilimann)
Eichhörnchen nutzen gerne natürliche Baumhöhlen für die Anlage ihrer Kobel (Foto: Bach-Kolster)

Die Hornisse ist die größte Art ....

Hornisse (Foto Bach-Kolster)

Letzte Änderung am Freitag, 19. Juli 2019 um 14:41:14 Uhr.

seit dem 11.12.2014

Zugriffe heute: 1 - gesamt: 1534.