13 Tiere im Wald

Große Säugetiere

Im Hiesfelder Wald leben verschiedene Arten von Säugetieren: von Spitzmäusen über Marder bis hin zum Rothirsch. Die meisten sind nachts oder in der Dämmerung aktiv und sehr scheu, so dass der Waldbesucher sie selten zu sehen bekommt. Sechs von den größten Arten werden hier vorgestellt.

Feldhase

Feldhasen sind im Gegensatz zu Kaninchen meistens Einzelgänger. Sie graben keine Löcher, sondern verstecken sich tagsüber in kleinen Mulden, den „Sassen“ in Hecken oder hohem Gras. Vor Feinden flüchten sie erst im letzten Augenblick und erreichen dabei Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h. Offene Landschaften werden bevorzugt, doch gibt es auch Tiere die in Wäldern leben.

Dachs

Dachse graben einen Bau in den Waldboden, wo sie in Familienverbänden leben. Der Wohnkessel liegt in etwa fünf Metern Tiefe und ist durch mehrere Gänge mit der Oberfläche verbunden. Der Bau kann über Jahrzehnte benutzt werden und wird von jeder neuen Generation erweitert.

Fuchs

Füchse leben in Bauten unter der Erde, die sie nicht immer selbst graben, sondern oft von anderen Tieren wie Dachsen übernehmen. Dieser Bau bildet dann das Zentrum eines Territoriums, das mit Kot und Urin markiert wird.

Rothirsch

Ursprünglich ein Bewohner lichter Wälder und offener Landschaften, kommt der Rothirsch heute vor allem in den Wäldern der Mittel- und Hochgebirge vor. Zu den wenigen Rothirschrevieren in NRW zählen auch die Kirchhellener Heide und der Hiesfelder Wald. Als Wiederkäuer ernährt er sich von Gras, nährstoffarmen Pflanzenteilen, aber auch Knospen, Trieben und Waldfrüchten. Ein Geweih tragen nur die männlichen Tiere.

Reh

Rehbock

Rehe bevorzugen Bereiche mit ausreichender Deckung und Äsungsvielfalt, wie Buschwerk und abwechslungsreiche Waldrandzonen. Durch ihren schmalen Körperbau können sie sich dort leicht und lautlos bewegen. Weibliche Rehe werden Ricken, männliche Rehbock genannt. Im Herbst wirft der Bock sein Geweih ab und ein neues wächst nach.

Wildschwein

Wildschweine sind Allesfresser, halten sich aber bevorzugt in feuchten Laubwäldern auf, wo sie Bucheckern und Eicheln finden. Sie leben in Rotten. Lediglich große Männchen (Keiler), die bis zu 150 kg schwer werden können, sind Einzelgänger.

Fuchs am Bau (Foto: Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen)

Letzte Änderung am Donnerstag, 11. April 2019 um 15:48:23 Uhr.

seit dem 11.12.2014

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