Beendete Projekte

Natur – Licht – Kunst. Ein inklusives Kunstprojekt

   

Ziele und Inhalte

Das Projekt in Kooperation mit der Klimainitiative Mülheim und den Künstlern Kelbassa´s Panoptikum (Corinna Kuhn und Detlef Kelbassa) und Makroscope (Gabriele Klages und Klaus Urbons) wird seit 2018 vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) gefördert. Ziel ist ein Naturerlebnis mit Künstlerischen Elementen zu verknüpfen.

Im Witthausbusch, einer historischen Parkanlage in Mülheim an der Ruhr, entsteht ein temporäres Natur-Kunst-Atelier, in dem Kinder spartenübergreifend künstlerisch und wissenschaftlich die Bedeutung des Lichts für Natur, Mensch und Kunst erforschen. Zusammen mit Künstlern und Biologen entsteht so ein außerschulisches Laboratorium für sinnliche und ästhetische Erfahrungen.

Das Projekt fängt an beim gemeinsamen Entdecken in der Natur, den eigenen körperlichen Erfahrungen im Wald und auf den Wiesen und geht bis zum gemeinsamen kreativen Schaffen in der Gruppe und dem Erarbeiten eines Gemeinschaftsobjektes.
Ganzheitliches Erleben von Natur und Kunst, deren Vielfalt und Bedeutung steht hierbei im Mittelpunkt. Mit dem Wecken der Sinne und der Aufmerksamkeit wird das Bewusstsein geschärft für die Zusammenhänge in der Natur, für die Bedeutung von Natur und Kunst für den Menschen und das eigene Verhältnis im Umgang mit ihnen.
In besonderem Maße sind inklusive Regelschulklassen und Förderschulklassen angesprochen.

In verschiedenen Workshops im Witthausbusch forschen und arbeiten Kinder und Jugendliche einer Schulklasse in Form eines Projekttages gemeinsam mit Künstlern und Biologen im Natur-Kunst-Atelier zum Thema Licht. Bei gemeinsamen Gängen in die Natur werden Naturformen und -materialien entdeckt, genau angesehen, funktionale und formale Eigenschaften in ihren natürlichen Zusammenhängen thematisiert, um anschließend künstlerisch verarbeitet zu werden. Dieses eigene bewusste Erleben und Wahrnehmen sinnlicher Elemente in der Natur, das Begreifen von inneren Zusammenhängen und Strukturen, wird im selbständigen gestalterischen Prozessen erfahrbar und erkennbar.

Bei einem Workshop wird die Klasse von einem Mitarbeiter der Biologischen Station und Wahlweise von den Künstlern Kelbassa´s Panoptikum oder Makroscope begleitet.
Die Künstler von Kelbassa´s Panoptikum gestalten mit den Schülern Tiere des Bodens mit Holz und die Künstler von Makroscope bringen Pflanzen als Lichtpause auf blaues Papier.

Das Projekt ist Ende Juni 2019 erfolgreich beendet worden.

Hier wird "blaugepaust"

Hier entsteht ein Tausendfüßer

Abschluss des Projektes

Am 27.06.2019 wurde im Atelier von Macroscope in Mülheim, dass Natur-Licht-Kunst Projekt mit dem Bügermeister und allesn beteiligten beendet.

In den Räumlichkeiten der Künstler von Macroscope trafen sich der Sozialdezernent der Stadt MH Herr Marc Bucholz,
die Künstler von Kelbassas Panoptikum und Macroscope, die BSWR, die Klimainitiative MH (Herr Hartmut Kremer) und die Schüler/innen der RS Stadtmitte die am Projekt teilgenommen haben.
Eine gelungenes Projekt fand einen gemütlichen Abschluss mit Speisen und Getränken.

Die Schüler/innen konnten noch einmal das Verfahren der Blaupause lernen.

Die Veranstaltung wurde von der Presse dokumentiert:
https://www.lokalkompass.de/muelheim/c-kultur/kunst-licht-und-natur-liessen-schueler-im-witthausbusch-kreativ-werden_a1164525

älteres Projekt

Natur trifft Kunst

Projektzeitraum 2015-2017

Natur trifft Kunst
Im Jahr 2015 ging die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet mit einem neuen Projekt für Schulklassen im Witthausbusch in Mülheim an den Start. "Natur trifft Kunst" wurde vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) gefördert. Ab 2016 wurde dieses Projekt für Förderschulen und inklusive Schulklassen auch in Duisburg, Essen und Oberhausen angeboten.

Natur trifft Kunst
Das Projekt "Natur trifft Kunst" ist in zwei Phasen aufgebaut. In einer ersten Phase wird der Wald im Witthausbusch oder die Natur an einem anderen Ort spielerisch mit allen Sinnen erlebt und erforscht. Das Erlebnis Natur mit möglichst vielen Sinnen steht hierbei im Vordergrund.
In der zweiten Phase wird das zuvor in der Natur erlebte künstlerisch aufgearbeitet und auf diese Weise gefestigt und nachhaltig veranschaulicht. Hier ist der Kreativität der Schülerinnen und Schüler keine Grenzen gesetzt. Die Kunst dient dabei als neue Methode, die Erfahrungen, Forschungen und Erlebnisse in der Natur aufzuarbeiten und zu festigen. Es entsteht ein greifbares Endprodukt, das noch lange Erinnerung an diesen Tag wecken kann und soll. Das künstlerische Arbeiten wird von dem Oberhausener Künstlerduo Kelbassa´s Panoptikum angeleitet.

Zielgruppe

Angesprochen sind in erster Linie Förderschulen und inklusive Schulklassen. Die Inhalte einer Veranstaltung können und sollen je nach Alter, Gruppegröße und Verfassung der teilnehmenden Klasse individuell abgestimmt und auf besondere Bedürfnisse angepasst werden. So soll allen Schülerinnen und Schülern ein adäquater kognitiver und motorischer Zugang zu dem Thema Natur ermöglicht werden und auch Kindern mit körperlicher und/oder geistiger Behinderung die Teilnahme am Projekt möglich sein.


Broschüre

Die Inhalte des Projektes sind in der Anfang 2017 erschienen Broschüre„Natur trifft Kunst“ [30.776 KB] [30.776 KB] zusammengestellt.


Klimacampus

Die BSWR beteiligt sich mit den Umweltdetektiven am Projekt „Klimacampus“, das die Klimainitiative Mülheim im Stadtteil Eppinghofen im Rahmen einer Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit durchführt. Ziel im Projekt „Klimacampus“ ist eine Vernetzung der Menschen und Akteure im Stadtteil über verschiedene Kleinprojekte zum Klimaschutz. Zentraler Dreh- und Angelpunkt ist dabei die Grundschule im Dichterviertel, aber auch Vereine, Einrichtungen, Initiativen und ein Seniorenzentrum sind mit eingebunden.

Die BSWR bietet an der Grundschule im Dichterviertel eine wöchentliche AG zur Umweltbildung am außerschulischen Lernort an. Der Ort für die Umweltbildung ist die der Schule benachbarte Brache auf´m Peisberg. Hier untersuchen uind erleben die Schülerinnen und Schüler die heimische Flora und Fauna, insbesondere die einzigartige Industrienatur.

Das Projekt ist Ende 2018 erfolgreich beendet worden.

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