Schrifttum über das Vereinsgebiet seit 2003

Schrifttum über das Vereinsgebiet seit 2003

Der Duisburg-Mülheimer Wald

Veröffentlichungen zur Pflanzen- und Tierwelt, Geologie und Bodenkunde, Landschaft und Landschaftsgeschichte und zum Naturschutz

Weitere Publikationen (speziell das Stadtgebiet von Mülheim betreffend) sind auf der Seite des BUND Mülheim zu finden.

2014

Brosch, B., Hering, D., Jacobs, G., Keil, P., Korte T. & Loos, G. H. (2014): Urbane Biodiversität - ein Positionspapier. Natur in NRW 1/14: 41-44.
Im März 2013 veranstaltete das Netzwerk "Urbane Biodiversität Ruhrgebiet" an der Universität Essen eine Tagung zum Thema mit den Schwerpunkten Neobiota, Brachflächen und urbane Gewässer (siehe hier .....). Als Ergebnis der Tagung wurde dieses Positionspapier erarbeitet.
Pdf des gesamten Heftes Natur in NRW 14/1 hier .....

2013

Kowallik, C. & Koffijberg, K. (2013): Does every goose count? Pitfalls of surveying breeding geese in urban areas. – Wildfowl (2013) 63: 90-104.
Abstract: The size of local breeding populations of Greylag Geese Anser anser and Canada Geese Branta canadensis at a suburban site in Northrhine-Westphalia, Germany, was assessed between 2010 and 2012 using four different methods: nest surveys, counts of territorial pairs and two types of brood counts. For both species, nest surveys generated the highest estimate of breeding numbers. Geese recorded as territorial pairs made up 50–75% of the apparent nesting pairs (73% of all nesting Greylag Geese and 60% of all nesting Canada Geese in an area surveyed extensively in 2011). Numbers of broods recorded never exceeded 50% of the number of apparent nesting pairs. Moreover, the number of broods observed was heavily dependent on fieldwork intensity, with most broods found during highly frequent (twice-weekly) counts that allowed effective monitoring of the fate of individual broods, even without using individual marking. When broods are monitored less frequently, one has to rely on the maximum number of broods observed simultaneously in determining the number of pairs with young, which in our study represented only 10–25% of the apparent nesting number. Although nest counts may provide the highest estimate of breeding goose abundance, they may be impractical or undesirable (e.g. because of disturbance to other breeding birds). In such cases, territorial pair assessments may be the preferred method, if separation of breeding and non-breeding birds is not made too conservatively. For instance, only those birds that obviously behave as non-breeders, by leaving the nesting areas to feed on nearby agricultural fields during daytime, should be excluded from breeding numbers. Although counts of the total number of broods can contribute to measures of reproductive success, they can considerably underestimate the number of goose breeding pairs.
Key words: breeding bird census, brood counts, Canada Goose, Greylag Goose, nest counts.
Pdf hier ..... [1.080 KB]

Schmitt, M.; Martini, S. & Rettner, B. (2013). Die Springspinne Sittus penicillatus (Simon) (Aranae: Salticidae) neu in Nordrhein-Westfalen. – Dortmunder Beiträge zur Landeskunde naturwiss. Mitt. 45: 31-36.
Zwei Nachweise der thermophilien Art in einem Garten in Leverkusen und auf der Industriebrache Frintrop.

Berg, Th. vom & Keil, P. (2013): Das Rumbachtal in Mülheim an der Ruhr. – Jahrbuch Mülheim an der Ruhr 2014 (69): 118-129.
Mülheimer Jahrbuch 2014 mit einem Artikel über das Naturschutzgebiet Rumbachtal in Mülheim, in dem die Arbeitsergebnisse der BSWR mit präsentiert werden.

Keil, P. (2013): Steinkohlenbergbau. Das Ruhrrevier. – In: Baumbach, H., Sänger, H. & Heinze, M. (Hrsg.): Bergbaufolgelandschaften Deutschlands. Geobotanische Aspekte und Rekultivierung. – Jena (Weißdorn Verlag): 156-180.

Meßer, J. (2013): Gastropodenfauna im urban-industriellen Raum am Beispiel des westlichen Ruhrgebietes. - Decheniana (Bonn) 166: 107-131.
Zusammenfassung: Zur Charakterisierung der Gastropdenfauna urban-industrieller Lebensräume wurden die urbanen Gehölze, vor allem im Duisburger Norden., Industriebrachen, Parkanlagen und Gärten untersucht. Insgesamt wurden in den Gehölzen 37 Gastropodenarten und auf den Industriebrachen 34 Arten nachgewiesen. Mit Hilfe verschiedener statistischer Auswertungen werden die Gastropodengesellschaften analysiert und die Synanthropie der Arten eingeordnet. Es werden die Gastropoden-Zönosen des urban-industriell geprägten westlichen Ruhrgebietes beschrieben. Obwohl Städte als ungünstige Lebensräume für Mollusken gelten, ist die Artenvielfalt der untersuchten Standorte größer als in Untersuchungsflächen des Umlandes. Von entscheidender Bedeutung im urban-industriellen Raum sind die Ausbreitungsmöglichkeiten für Gastropoden durch Boden- bzw. Materialtransporte.

Fuchs, R. (2013): Dynamik der Erlenbruchwälder, Moorbirken-Moorwälder und Gagelgebüsche im Übergang Niederrhein – Ruhrgebiet. Eine vegetationsökologische Analyse unter besonderer Berücksichtigung der Moose. – Abhandlungen aus dem Westfälischen Museum für Naturkunde 76: 239 S.
Veröffentlichung der Dissertation von Renate Fuchs.

Sarazin, A., Keil, P., Fuchs, R. & Gausmann, P. (2013): Bemerkenswerte neophytische Sippen in der Pteridophyten-Flora Nord-West-Deutschlands. - In: Horn, K. & Böcker, R. (Hrsg.) (2013): Farne als Lebensleidenschaft. Festschrift für H. Wilfried Bennert anlässlich seines 65. Geburtstages. - Berichte des Instituts für Landschafts- und Pflanzenökologie der Universität Hohenheim, Beiheft 22: 43-62.
Zusammenfassung: In den letzten Jahren gelangen im Ruhrgebiet und im Rheinland mehrere Neufunde für die Farnflora von Deutschland. Es handelt sich um die neophytischen Sippen Adiantum raddianum, Pteris cretica, Pteris cretica var. albo-lineata, Cyrtomium fortunei var. clivicola sowie Selaginella kraussiana. Zudem konnte jeweils ein weiterer Nachweis von Adiantum capillus-veneris und Pteris multifida erbracht werden. Da es sich bei den meisten der hier behandelten Sippen um zytologisch differenzierte Komplexe handelt, wurden mikromorphologische Messungen (u. a. Sporen- und Stomatagrosen) zur Bestimmung des Ploidiegrades durchgeführt. Das Ergebnis ergab für Adiantum capillus-veneris diploide sexuelle Pflanzen, für Pteris cretica diploide apomiktische Pflanzen und für Pteris cretica var. albo-lineata triploide apomiktische Pflanzen. Für Pteris multifida wurden tetraploide sexuelle Pflanzen und für Cyrtomium fortunei var. clivicola triploide apomiktische Pflanzen nachgewiesen. Für Selaginella kraussiana und Adiantum raddianum konnten aufgrund fehlender Vergleichswerte keine Ploidiestufen ermittelt werden. Die Ausbreitung dieser Sippen wird im atlantisch gepragten Klimabereich West- und Nordeuropas bereits seit Jahren beobachtet, sodass nach den Erstfunden in Nordrhein-Westfalen auch mit einer weiteren Expansion im übrigen Deutschland zu rechnen ist.

2012

Kowallik, C.; Rautenberg, T. & Keil, P. (2012): Erfassung von Sommergänsen im westlichen Ruhrgebiet. – Natur in NRW 4/2012: 33-37.
Projektbericht über die von der BSWR koordinierte Kartierung der Gänse im Jahr 2012 durch über 60 ehrenamtliche Mitstreiter pdf [1.765 KB] [1.765 KB]

Keil, P., Buch, C., Fuchs, R. & Sarazin, A. (2012): Arealerweiterung der Hirschzunge (Asplenium scolopendrium L.) am nordwestdeutschen Mittelgebirgsrand im Ruhrgebiet. – Decheniana 165: 55–73.
In einem Zeitraum von 25 Jahren wird seit 1986 die Ausbreitung von Asplenium scolopendrium im Ruhrgebiet beobachtet. Ausgehend von den natürlichen Wuchsorten am Mittelgebirgsrand im südlichen Ruhrgebiet, begann die Ausbreitung der Hirschzunge in den 1990er Jahren zunächst im zentralen Ruhrgebiet im Raum Essen und setzte sich nach der Jahrtausendwende ins westliche und mit etwas Zeitverzug auch ins östliche Ruhrgebiet fort. Die Wuchsortdiversität und Wuchsbedingungen sowie die populationsbiologischen Aspekte werden hinsichtlich der Ursachen der neuerlichen Ausbreitung diskutiert.

Buch, C. & Keil, P. (2012): Chenopodium ambrosioides in der Rheinaue bei Duisburg. – Decheniana 165: 77–84.
Chenopodium ambrosioides (Mexikanischer Tee) befindet sich offensichtlich derzeit in der Duisburger Rheinaue in Ausbreitung. Während die Art in Adventivfloren des frühen 20. Jahrhunderts nur sporadisch erwähnt wird und in neueren Werken z. T. überhaupt nicht aufgeführt wird, wurden in den letzten Jahren eine Reihe Fundpunkte bekannt. Die Art besiedelt neben ihrem Schwerpunktstandort, schlammigen Uferbereichen, auch sommertrockene Kiesbänke, Zweizahn-Fluren oder Grünlandbestände.

Keil, P., Buch, C., Fuchs, R., Schmidt, C., Kricke, R. & Aptroot, A. (2012): Schwermetalltolerante Pflanzenarten auf dem Gelände des ehemaligen Erzbergwerkes Neudiepenbrock III in Mülheim an der Ruhr-Selbeck. – Decheniana 165: 95–114.
Hundert Jahre nach der Stilllegung des Erzbergwerkes Neudiepenbrock III in Mülheim an der
Ruhr-Selbeck wurde auf dem Gelände eine beachtliche Anzahl schwermetalltoleranter Arten in z. T. beachtlichen Populationsgrößen nachgewiesen. Es gelangen Nachweise landes- und bundesweit relevanter Vorkommen, die für den Raum des westlichen Ruhrgebiets bzw. NRWs bislang nicht bekannt waren. Die Ergebnisse werden hinsichtlich ihrer biogeographischen Bedeutung, ihrer Bedeutung für Biodiversität des Ballungsraumes sowie hinsichtlich ihrer Schutzbedürftigkeit diskutiert.

2011

Raape, C. & Keil, P. (2011): Flora und Vegetation der Nassabgrabung Haubachsee in Duisburg. – Decheniana 164: 81-93.
Veröffentlichte Teilergebnisse aus der Dipl.-Arbeit von Christina Raape (2008)

Trein, L., Keil, P. & Schumacher, W. (2011): Floristische und vegetationskundliche Untersuchungen der ehemaligen Kohlelagerfläche „Waldteichgelände“ in Oberhausen (westliches Ruhrgebiet). – Decheniana 164: 69-80.
Veröffentlichte Teilergebnisse aus der Dipl.-Arbeit von Linda Trein (2007)

Raabe, U.; Büscher, D.; Fasel, P.; Foerster, E.; Götte, R.; Haeupler, H.; Jagel, A.; Kaplan, K.; Keil, P.; Kulbrock, P.; Loos, G. H.; Neikes, N.; Schumacher, W., Sumser, H. & Vanberg, C. unter Mitarbeit von Buch, C.; Fuchs, R.; Gausmann, P.; Gorissen, I.; Gottschlich, G; Haecker, S.; Itjeshorst, W.; Korneck, D.; Matzke-Hajek, G.; Schmelzer, M.; Weber, H. E. & Wolff-Straub, R. (2011): Rote Liste und Artenverzeichnis der Farn- und Blütenpflanzen – Spermatophyta et Pteridophyta – in Nordrhein-Westfalen. In: Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Rote Liste der gefährdeten Pflanzen, Pilze und Tiere in Nordrhein-Westfalen. 4. Fassung. – LANUV-Fachbericht 36, Band 1: 49-183.
U. a. wird hier eine Rote Liste für das Ruhrgebiet vorgelegt.

Schlüpmann, M.; Mutz, T.; Kronshage, A.; Geiger, A. & Hachtel, M. unter Mitarbeit des Arbeitskreises Amphibien und Reptilien Nordrhein-Westfalen (2011): Rote Liste und Artenverzeichnis der Kriechtiere und Lurche – Reptilia et Amphibia – in Nordrhein-Westfalen. In: Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Rote Liste der gefährdeten Pflanzen, Pilze und Tiere in Nordrhein-Westfalen. 4. Fassung. – LANUV-Fachbericht 36, Band 2: 159-222.
Das Ruhrgebiet wurde hier anders als bei den meisten anderen Tiergruppen wie bereits in der Roten Liste von 1999 als eigener Landschaftsraum bewertet. Demgemäß liegt damit wieder eine Rote Liste für das Ruhrgebiet (in der von der LANUV vorgegebenen Abgrenzung) vor.

Kordges, T. & Schlüpmann, M. (2011): 2.5.8 Ruhrgebiet. S. 273-294 in Arbeitskreis Amphibien und Reptilien Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Handbuch der Amphibien und Reptilien Nordrhein-Westfalens. – Bielefeld (Laurenti).
Spezifischer Beitrag über die Herpetofauna des Ruhrgebietes, in dem auch viele Ergebnisse der Untersuchungen der BSWR eingeflossen sind. Natürlich enthält das zweibändige Handbuch sehr viele weitere Kapitel mit Ergebnissen auch aus dem westlichen Ruhrgebiet.

Meßer, J., Keil, P., Schlüpmann, M. & Giezek, K. (2011): Gezielte Überflutung im FFH-Gebiet Walsumer Rheinaue. – Natur in NRW 36 (3): 42-45.
Im FFH-Gebiet Rheinaue Walsum wurden im Vorfeld der Erstellung eines Maßnahmenkonzeptes versuchsweise Flächen im Deichbinnenland eingestaut, um eine Auendynamik wieder herzustellen. Pdf hier laden [1.240 KB] [1.240 KB]

2010

Kricke, R. (2010): Obstsorten im Ruhrgebiet. S. 19-21 in: LVR-Netzwerk Umwelt mit den Biologischen Stationen im Rheinland (Hrsg.): Lokale und regionale Obstsorten im Rheinland - vom Aussterben bedroht. Ein Handbuch mit 49 Sortensteckbriefen. - Köln.
Beitrag zu lokalen Obstsorten mit geschichtlichen Hintergründen.

LVR-Netzwerk Umwelt mit den Biologischen Stationen im Rheinland (Hrsg.): Lokale und regionale Obstsorten im Rheinland - vom Aussterben bedroht. Ein Handbuch mit 49 Sortensteckbriefen. - Köln.
Allgemeine Beiträge zu Obstsorten im Rheinland und in Teilbereichen des Rheinlandes. Dazu ausführliche Steckbriefe mit Angaben zur Herkunft, Verbreitung, Verwendung, einer Beschreibung des Baumes mit den Standortansprüchen und der Krankheitsanfälligkeit sowie Beschreibungen der Früchte von Apfel-, Birnen-, Kirsch- und Pfirsichsorten einschließlich ihren rheinischen Anbaugebieten.

Keil, P., Buch, C., Büscher, D., Fuchs, R., Gausmann, P., Haeupler, H., Jagel, A., Loos, G. H., Kricke, R., Kutzelnigg, H., Sarazin, A. & Sumser, H. (2010): Artenvielfalt auf der A 40 im Ruhrgebiet. – Natur in NRW 2010/4: 11-17.
Darstellung der Ergebnisse der Kartierung auf der A40 im Rahmen des Kulturhauptstadt2010-Events "Still-Leben Ruhrschnellweg". Ganzes Heft als pdf

Vom Berg, T., Buch, C., Keil, P. & Marx, U. (2010): Der Fliegerberg im Broich-Speldorfer Wald. – Jahrbuch Mülheim an der Ruhr 2011 (66): 221-231.
Beitrag über ein bemerkenswertes Gebiet im Duisburg-Mülheimer Wald.

Keil, P., Fuchs, R., Buch, C. & Schmitt, R. (2010): Echte Feigen (Ficus carica) in Mülheim an der Ruhr nach dem Kältewinter 2008/2009. – Decheniana 163: 61.-70.
Im Aufsatz wird die Frage der Winterhärte und der Beständigkeit verwilderter Feigen im Ruhrgebiet am Beispiel von Mülheim erläutert. Da sich die Feigen nach wie vor nicht selbständig reproduzieren (alle aktuellen Vorkommen gehen auf verschleppte bzw. weggeworfene Früchte zurück), gilt die Art als unbeständig.

Keil, P., Sarazin, A., Fuchs, R., Buch, C. & Gausmann, P. (2010): Invasive alien fern-taxa in north-western Germany. - In: Kollmann, J., van Mölken, T. & Ravn, H.P.: Book of Abstract. - NEOBIOTA 2010 Conference. Biological Invasions in a Changing World - from Science to Management. Copenhagen 14.-17.10.2010. p 101.
Poster-Beitrag auf der NEOBIOTA-Tagung 2010 über das Vorkommen subtropischer Farnpflanzen im Ruhrgebiet.

Keil, P., Buch, C. & Kricke, R. (2010): Die Herkulesstaude im westlichen Ruhrgebiet. Eine aktuelle Bestandsaufnahme zu Heracleum mantegazzianum. - Natur in NRW 2/2010: 30-34.
Beitrag zur Versachlichung der Diskussion um diese neopytische "Problempflanze". Ganzes Heft als pdf

Keil, P. , Buch, C. , Laukötter, G. & Marx, U. (2010): Bodenschutz in der Öffentlichkeit - Die Mülheimer Bodenwoche als Beispiel für kommunales Engagement im Bodenschutz. - Natur in NRW 1/2010: 43-44.
Bericht über die erfolgreiche Bodenwoche 2009. Ganzes Heft als pdf

Marx, U. & Keil, P. (2010): Mülheimer Bodenschätze - Maßnahmen zum Bodenbewusstsein in der Stadt Mülheim an der Ruhr. – Bodenschutz 1/10: 10-15.
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2009

Doer, D., A. Barkow, V. Wille & S.R. Sudmann (2009): Der „Untere Niederrhein“: international bedeutsames Feuchtgebiet, Important Bird Area und EU-Vogelschutzgebiet. Charadrius 45 (4): 185-198.
Der Untere Niederrhein ist ein bundesweit bedeutsames Vogelschutzgebiet und Important Bird Area, das sich von Duisburg bis zur niederländischen Grenze erstreckt. Das EU-Vogelschutzgebiet hat eine aktuelle Flächengröße von 25.800 ha. Bedeutsame Brutvogelvorkommen umfassen unter anderem Kolonien der Trauer- und Flussseeschwalbe sowie gefährdete Wiesenbrüter wie Uferschnepfe, Rotschenkel und Großen Brachvogel. Als Rastgebiet für arktische Wildgänse – insbesondere Bläss- und Saatgänse – aber auch für Entenarten hat der Untere Niederrhein internationale Bedeutung. Hinweise auf interessante Vogelbeobachtungsgebiete mit Beobachtungshütten und Rundwanderwegen sowie die Lage der betreuenden Biologischen Stationen schließen den Beitrag ab.

Donoso-Büchner, R. (2009): Zur Bestandssituation der Emschergroppe, Cottus cf. rhenanus, aus dem Einzugsbereich der Boye und im Emschersystem. - Solingen (Verlag Natur & Wissenschaft), 90 S. bestellen .....
Die Emscher zwischen Ruhr und Lippe wurde bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts als Abwasserkloake genutzt und enthielt kein höheres organisches Leben mehr. In den Zuflüssen, teils nur wenige Kilometer lang, konnten sich aber einige wenige Fische erhalten. Erst kürzlich wurde die Rheingroppe, Cottus rhenanus, entdeckt und beschrieben. Bei der Emschergroppe handelt es sich um eine Variante von Cottus rhenanus, die zwar etliche Übereinstimmungen, aber auch Unterschiede zeigt und deswegen konsequenterweise als Cottus cf. rhenanus bezeichnet wird. Nicht viele Populationen haben, durch die verdreckte Emscher und zahlreiche Verbauungen sowie Bergbaufolgeschäden von der restlichen Wasserwelt des Ruhrgebiets abgetrennt, die letzten 100 Jahre überstanden. Robert Donoso-Büchner hat erstmals eine umfassende Studie über die Reliktvorkommen der Emschergroppe erstellt, indem er Restbestände möglichst vollständig erfasste und dokumentierte, Rahmenbedingungen schildert und Maßnahmen für den Erhalt dieser zumindest potenziell bedrohten Art vorschlägt. bestellen .....

Keil, P. (2009): Biodiversität im Schnittpunkt zwischen Ehrenamt und Verwaltung – Biologische Stationen im Ruhrgebiet. – Biodiversitätsforschung in Deutschland. Tagungsband zur Herbsttagung der FG Naturwissenschaftliche Museen 2008, Landsweiler-Reden. ZfB-Scriptum 2: 43-49.

Martzke-Hajek, G. (2009): Mülheim macht Boden gut. – Die NRW-Stiftung, Ausgabe 1/2009: 28-29. Online
Kurze Zusammenfassung des Bodenschutzprojektes „Mülheimer Bodenschätze“, welches ja überwiegend von der NRW-Stiftung finanziert wurde. Online .....

Keil, P., Sarazin, A., Fuchs, R., & Riedel, C. (2009): Pteris cretica und Adiantum raddianum (Pteridophyta) in Licht- und Brunnenschächten im Ruhrgebiet – breiten sich subtropische Farnarten in Deutschland aus? - Kochia 4: 135–145.
Im Rahmen stadtfloristischer Untersuchungen des Ruhrgebietes wurden in Brunnen- und Kellerlichtschächten Vorkommen von Pteris cretica var. albolineata (Pteridaceae) und Adiantum raddianum (Adiantaceae) nachgewiesen, beide taxonomisch im weiteren Sinne zu verstehen. Die Wuchsorte, Populationsgrößen und Begleitvegetation werden beschrieben, Status und Ausbreitungstendenzen der Taxa diskutiert. mehr .....

Specht, D. (2009): Zur Erfassung von Kreuzkröten (Bufo calamita) mittels Schaltafeln auf einer Bodendeponie. – In: Hachtel, M., M. Schlüpmann, B. Thiesmeier & K. Weddeling (Hrsg.): Methoden der Feldherpetologie. – Zeitschrift für Feldherpetologie Supplement 15.
Mittels Schaltafeln wurden auf einem Deponiegelände in Duisburg Kreuzkröten erfasst und der Nachweis erbracht, dass die Methode für eine Bestandsaufnahme geeignet ist. Die Arbeit wurde von der BSWR betreut.

Schlüpmann, M. (2009): Wasserfallen als effektives Hilfsmittel zur Bestandsaufnahme von Amphibien – Bau, Handhabung, Einsatzmöglichkeiten und Fängigkeit. S. 257–290 in: Hachtel, M.; Schlüpmann, M.; Thiesmeier, B. & Weddeling, K. (Hrsg.): Methoden der Feldherpetologie. – Zeitschrift für Feldherpetologie Supplement 15.
U. a. wurden hier die Erfahrungen im Rahmen der Bestandsaufnahmen im westlichen Ruhrgebiet detailliert ausgewertet und ausführlich dargestellt.

Riedel, J., vom Berg, Th. & Keil, P. (2009): Der Auberg – vom Standortübungsplatz zum Naturschutz- und Naherholungsgebiet. Jahrbuch Mülheim an der Ruhr 2010 (65): 146-158
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Wehr, B. & Wienands, U. (2009): Der Kormoran Phalacrocorax carbo (L.1758) in Müllheim an der Ruhr. Ein Beitrag zum Vogel des Jahres 2010. - Mülheim an der Ruhr Jahrbuch 2010(65): 139–145

Fuchs, R. & Keil, P. (2009): Die pflanzengeographische Bedeutung der Wälder im westlichen Ruhrgebiet (Nordrhein-Westfalen) – Floristische Rundbriefe 42 (2008): 60-76.
Beitrag zur Festschrift von Prof. Dr. Henning Haeupler, der die außergewöhnliche pflanzengeographische Stellung des Ruhrgebietes hinsichtlich der alten, verbliebenen Waldstandorte (Duisburg-Mülheimer Wald, Auberg, Sterkarder Wald und Hiesfelder Wald) erörtert.

Kasielke, T. & Jagel, A. (2009): Das Mauer-Felsenblümchen (Draba muralis) auf Bahngeländen im Ruhrgebiet. - Natur & Heimat (Münster) 69(4): 151-158.
Akribische Untersuchung 26 Bahnhöfe, darunter auch die in Mülheim (Styrum, West, ehem. Broich und die ehem. Bahnlinie der Rheinischen Bahn durch den Duisburg-Mülheimer Wald) und Duisburg-Wedau mit zahlreichen Nachweisen der Art.

2008

Marx, U., Keil, P. & Berg, T. vom (2008): Mülheimer Bodenschätze - ein Projekt zum nachhaltigen Bodenschutz in Mülheim an der Ruhr. Mülheim an der Ruhr, Jahrbuch 2009 (64): 317-326.
pdf-Datei

Beckmann, D. (2008): Übersommerung von Seidenreihern Egretta garzetta im NSG „Rheinaue Walsum“ und im NSG „Orsoyer Rheinbogen“ während des Sommers 2007. – Charadrius 44: 36-39

Büscher, D., Keil, P. & Loos, G. H. (2008): Neue Ausbreitungstendenzen von primär als Eisenbahnwanderer aufgetretenen Pflanzenarten im Ruhrgebiet: Die Beispiele Eragrostis minor, Geranium purpureum und Saxifraga tridactylites. - Braunschweiger Geobotanische Arbeiten, 9: 97-106.
Generelle Tendenzen der Ausbreitung und Bestandsdynamik der zuvor nahezu ausschließlich als Eisenbahnmigranten aufgetretenen Arten Eragrostis minor, Geranium purpureum und Saxifraga tridactylites im Ruhrgebiet werden herausgestellt. Das erste Auftreten der genannten Arten wurde durch Einschleppung oder Einwanderung auf Bahngelände verursacht. Heutzutage ist jedoch zusätzlich zur Bahnmigration eine weitere Ausbreitung abseits davon, zumeist in urban-industriellen Gebieten, festzustellen. pdf-Datei

Buch, C. & Engels, S. (2008): Eine botanische und landschaftskundliche Exkursion zur Rheinaue Friemersheim. – Der Niederrhein, Krefeld 2008 (1).

Trein, L., Schindler, M. & Wittmann, D. (2008): Stellen Industriebrachen geeignete Lebensräume für Wildbienen (Hymenoptera, Apiformes) dar? – Decheniana (Bonn) 161: 57-65.
Im Rahmen dieser Arbeit wurden das Waldteichgelände in Oberhausen und die Sinteranlage in Duisburg untersucht.

Wittig, R. (2008): Die häufigsten spontanen Gehölzarten von Bahnhöfen des Ballungsraumes Rhein-Ruhr. Decheniana (Bonn): 7-10.
Es werden u.a. die Hauptbahnhöfe von Duisburg und Oberhausen behandelt.

2007

Fuchs, R., Bach-Kolster, H. & Keil, P. (2007): Der Duisburg-Mülheimer Wald. - Duisburger Jahrbuch 2008. Mercator Verlag.

Buch, C., Loos, G. H. & Keil, P. (2007): Aspekte der Flora und Vegetation des NSG "Rheinaue Friemersheim" in Duisburg. – Decheniana 160: 133-153.

Buch, C., Loos, G. H. & Keil, P. (2007): Lebensräume des Naturschutzgebietes "Rheinaue Friemersheim" in Duisburg. - Jahrbuch der linksrheinischen Ortsteile der Stadt Duisburg 2007/2008: 18-22.

Tomec, M. (2007): Grünspechtvorkommen in Oberhausen 1955-2004. In: Förderverein Nationalpark Eifel (Hrsg.): Projektgruppe Spechte der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft, Bericht der Tagung am Nationalpark Eifel: 44-46.
Tagungsbeitrag, der die Bestandsentwicklung des Grünspechtes über nahezu 50 Jahre hinweg in Oberhausen beleuchtet.

Berg, T. vom & Keil, P. (2007): Der Mintarder Berg. – Mülheim an der Ruhr, Jahrbuch 2008 (63): 66-72.
Der Mintarder Berg zählt zu den wenigen Flächen im Stadtgebiet von Mülheim an der Ruhr, wo noch wertvolles Magergrünland, mit typischer Flora und Fauna, erhalten ist. Im Artikel präsentieren die BSWR zusammen mit der ULB einer bereiten interessierten Öffentlichkeit u. a. die Effizienz und die Notwendigkeit der durchgeführten Pflegemaßnahmen.

Tomec, M. (2007): Natur in Osterfeld. Teil 3. – Der Kickenberg. Osterfelder Heimatblatt (NF), Sept. 2007 (4): 8.
Kurzer Beitrag zur Lebensweise der Erdkröte mit Angaben zum lokalen Vorkommen.

Schlüpmann, M. (2007): Erfahrungen beim Einsatz von Reusenfallen. – Rundbrief zur Herpetofauna von Nordrhein-Westfalen 32: 8-18.
Bericht zum Einsatz von Flaschen-, Eimerreusen und Kastenreusen und ihre Wirksamkeit beim Fang von Amphibien und ihren Larven. Hier sind insbesondere die Erfahrungen aus der Biologischen Station eingeflossen.

Keil, P., Fuchs, R. & G. H. Loos (2007): Auf lebendigen Brachen unter extremen Bedingungen. Industrietypische Flora und Vegetation des Ruhrgebietes. – Praxis der Naturwissenschaften - Biologie in der Schule 2/56, Köln: 20-26.
Arbeitshilfen für Lehrer, sich dem Thema "Industrienatur" bzw. "Industriewald" mit Schülern zu nähern.

Gausmann, P., Weiss, J., Keil, P. & Loos, G. H. (2007): Wildnis kehrt zurück in den Ballungsraum - Die neuen Wälder des Ruhrgebietes. – Praxis der Naturwissenschaften - Biologie in der Schule 2/56, Köln: 27-32.
Arbeitshilfen für Lehrer, sich dem Thema "Industrienatur" bzw. "Industriewald" mit Schülern zu nähern.

Tomec, M. (2007): Natur in Osterfeld, 2. Teil: Der Turmfalke. – Der Kickenberg, Osterfelder Heimatblatt (NF), April 2007(3): 11.
Kurze Übersicht über diese interessanten Greifvogel (Vogel des Jahres 2007) mit aktuellen Bestandsdaten aus Oberhausen-Osterfeld.

Volkhausen, J. (2007): Genetische und verhaltensbiologische Untersuchungen von Wanderfalken im Bereich Niederrhein/Ruhrgebiet. – Jahresbericht 2006 der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz NRW: S. 17.
Kurzüberblick über die Ziele der im Frühjahr 2007 fertiggestellten Diplomarbeit über das Brutverhalten und die Populationsgenetik des Wanderfalken im Bereich Ruhrgebiet/Niederrhein.

Kricke, R. (2007): Wanderfalkenbeobachtung am Brutplatz mittels Videotechnik an zwei Stellen im Ruhrgebiet. – Jahresbericht 2006 der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz NRW: 14-15.
Übersicht über die von der BSWR verwendete Videotechnik an den beiden Brutplätzen des Wanderfalken in Oberhausen und Mülheim an der Ruhr.

Gausmann, P., Keil, P. & Loos, G. H. (2006/2007): Einbürgerungstendenzen der Zerr-Eiche (Quercus cerris L.) in urban-industriellen Vorwäldern des Ruhrgebietes? – Floristische Rundbriefe (Bochum) 40 (1-2): 31-39.
pdf-Datei

Buch, C., Hetzel, I., Loos, G. H. & Keil, P. (2006/2007): Grannenloser Glatthafer (Arrhenatherum elatius (L.) P.B. ex J. Presl & C. Presl; Poacea) in der Rheinaue bei Duisburg. – Floristische Rundbriefe (Bochum) 40 (1-2): 9-18.
pdf-Datei

2006

Schmitz, M. & Sonnenburg, F. (2006): Hohe Bestandsdichte des Teichhuhns (Gallinula chloropus) an Parkgewässern im Ballungsraum Rhein-Ruhr. – Jber. Naturwiss. Ver. Wuppertal 59: 225-230.
In den Spätwintern 1997 und 2008 wurden 58 Parkgewässer wurden untersucht. 83% bzw. 88 % waren von Teichhühnern besiedelt. Waren es 1997 noch 384 Tiere, so waren es 2004 sogar 550. Für das gesamte Ruhrgebiet und den Raum Düsseldorf wird eine Gesamtzahl von 1.800 Teichhühnern angenommen.

Sonnenbung, F. & Schmitz, M. (2006): Häufigkeitsanteile und Färbungsmerkmale fehlfarbener Stockenten Anas platyrhynchos im Ballungsraum Rhein-Ruhr. - Charadrius 42, Heft 1: 9-22.
Arbeit über das Auftreten von abweichend gefärbten Stockenten an 76 Gewässern im Ballungsraum Rhein-Ruhr im Vergleich der Jahre 1997 und 2004. Da auch Farbtafeln zu den Färbungsvarianten enthalten sind, ist der Artikel für jeden am Thema interessierten ein Muß!

Bahne, H. J. (2006): Natur in Osterfeld. Teil 1. Die Pilzflora der Zechenbrache Vondern. – Der Kickenberg, Osterfelder Heimatblatt (NF), Dez. 2006(2): S.14
Kurze Übersicht über diese interessante und meist nur unter kulinarischen Aspekten betrachtete Organismengruppe.

Fuchs, R. & Keil, P. (2006): Die Bedeutung des Duisburg-Mülheimer Waldes für den Naturschutz im westlichen Ruhrgebiet. - Mülheim an der Ruhr Jahrbuch 2007(62): 95-107
Darstellung der im Titel formulierten Thematik aus dem floristisch-vegetationskundlichen Blickwinkel.

Seipel, R., Keil, P. & Loos, G. H. (2006): Floristische und vegetationskundliche Untersuchungen auf dem Gelände der ehemaligen Sinteranlage in Duisburg-Beeck. – Decheniana 159: 51-75
Im Beitrag wird die Flora und Vegetation einer der interessantesten Industriebrachen des westlichen Ruhrgebietes im Hinblick auf naturschutzrelevanter Aspekte und der Bedeutung hinsichtlich des Biotopverbundes in der Stadt Duisburg dargestellt.

Hussner, A. (2006): Die aquatischen Neophyten in Nordrhein-Westfalen. – Decheniana 159: 39-50
Der Autor erwähnt die Vorkommen von Azolla filiculoides, Eichhornia crassipes und Saururus cernuus im Vereinsgebiet.

Schlüpmann, M.; Geiger, A. & Willigalla, C. (2006): Areal, Höhenverbreitung und Habitatbindung ausgewählter Amphibien- und Reptilienarten in Nordrhein-Westfalen. In: Schlüpmann, M. & H.-K. Nettmann (Hrsg.): Areale und Verbreitungsmuster: Genese und Analyse. – Zeitschrift für Feldherpetologie, Supplement 10: 127-164.
Die landesweite Verbreitung ausgewählter Arten wird analysiert.

Schlüpmann, M. (2006): Der Fadenmolch (Triturus helveticus) in Europa – Ansätze zur Erklärung eines Verbreitungsgebietes. In: Schlüpmann, M. & H.-K. Nettmann (Hrsg.): Areale und Verbreitungsmuster: Genese und Analyse. – Zeitschrift für Feldherpetologie, Supplement 10: 91-112.
In dieser Arbeit werden u. a. die Verbreitungsgrenze, die durch das Ruhrgebiet verläuft und das isolierte Vorkommen zwischen oberhausen und Hünxe vorgestellt

Hetzel, I., Fuchs, R. Keil, P. & Schmitt, T. (2006): Pflanzensoziologische Stellung bodensaurer Buchenwälder im Übergang der nordrhein-westfälischen Großlandschaften Bergisches Land - Niederrheinisches Tiefland. – Tuexenia 26: 7-26 + 2 Tabellen in der Beilage
Darstellung der syntaxonomischen Eigenständigkeit der bodensauren Tieflandbuchenwälder gegenüber den Mittelgebirgsbuchenwäldern, mit vielen Beispielen aus dem Vereinsgebiet (Auberg, Duisburg-Mülheimer Wald, Sterkrader Wald, Hiesfelder Wald).

Fuchs, R., Hetzel, I., Loos, G. H. & Keil, P. (2006): Verwilderte Zier- und Nutzgehölze in Wäldern des Ruhrgebietes. – AFZ-Der Wald 12/06: 622-625.
Darstellung der im Titel formulierten Thematik mit einem Schwerpunkt auf Wälder im westlichen Ruhrgebiet (Duisburg-Mülheimer Wald, Hiesfelder Wald, Sterkrader Wald u.a.). pdf-Datei

Schlüpmann, M., Kordges, Th. & Conze, K.-J. (2006): Die Bedeutung des Ruhrtales für die Libellenfauna. In: Libellen in Deutschland. 25. Jahrestagung der Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen (GdO) e. V. 17-19. März 2006, Essen. - NUA-Heft, Recklinghausen Nr. 18: 9-10.
Kurzer Beitrag zur Libellenfauna. Das gesamte Heft ist als pdf-Datei [263 KB] [263 KB] abrufbar.

2005

Aschan, G.; Hasenmüller, L. & H. Pfanz (2005): Ökologie und Verbreitung von Senecio inaequidens DC. im Ruhrgebiet. - Geobot. Kolloq. 19 (Frankfurt am Main): 25-34.
Interessanter Beitrag zum Neuankömmling aus Südafrika zu den im Titel des Aufsatzes behandelten Themen.

Hentsch, M., Keil, P. & Loos, G. H. (2005): Die floristische Bedeutung des Rhein-Herne-Kanals zwischen Duisburg-Ruhrort und Herne im westlichen und mittleren Ruhrgebiet. – Decheniana (Bonn) 158: 43-54.
Neben der Darstellung bemerkenswerter Taxa wird insbesondere die Bedeutung des Kanals für die Makrophytenflora und für den Biotopverbund herausgearbeitet.

Schmitz, U. & Lösch, R. (2005): Neophyten und C4-Pflanzen in der Auenvegetation des Niederrheins. – Decheniana (Bonn) 158: 55-77.
Umfangreiche Abhandlung, auch über einige Auenbereiche des Duisburger Abschnitts des Rheins.

Haybach, A. & Schwenke, B. (2005): Chelicorophium robustum (Sars, 1895) (Crustacea: Amphipoda) im Niederrhein und in den westdeutschen Kanälen. – Natur am Niederrhein (N. F.) 20(2): 78-79.
Erstnachweis der Art für NRW, für unser Vereinsgebiet im Rhein und im Rhein-Herne-Kanal in Duisburg.

Haybach, A. & Schwenke, B. (2005): Faunistische Kurzmitteilung über einen Nachweis von Pectinatella magnifica (Leidy, 1851) (Bryozoa: Phylactolaemata) an der unteren Ruhr und am Niederrhein. – Natur am Niederrhein (N. F.) 20(2): 77.
Erstnachweis der Art für NRW, für unser Vereinsgebiet im Rhein und im Bereich der unteren Ruhr bei Duisburg.

Riedel, C., Bahne, H., Riedel, H. & Keil, P. (2005): Neue und bemerkenswerte Funde in der Flora von Oberhausen (westliches Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen). – Natur am Niederrhein (N. F.) 20(2): 62-76.
In Kooperation mit der Botanischen Arbeitsgemeinschaft der Staun (Station Umwelt und Natur Oberhausen e.V. – dem Zusammenschluss der Naturschutzverbände in OB) haben wir eine Übersicht über die Veränderungen in der Flora von Oberhausen und eine Darstellung neuerer und bemerkenswerter Funde publiziert. Das Heft in dem der Artikel erschienen ist, ist gegen einen kleinen Kostenbeitrag, bzw. Spende in der BSWR erhältlich.

Sczepanski, S. & Jacobi, B. (2005): Notizen zur Ausbreitung der Südlichen Eichenschrecke (Meconema meridionale Costa) in Nordrhein-Westfalen (Insecta: Saltatoria). - Natur und Heimat (Münster) 65(1): 1-6.
Erstnachweis der Südlichen Eichenschrecke für das westliche und mittlere Ruhrgebiet an zwei Fundorten im Vereinsgebiet in Oberhausen. Der Artikel steht im Kontext zum Phänomen, dass sich seit Jahren vermehrt wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten in Mitteleuropa ausbreiten. Siehe auch Sczepanski (2005, pdf-Datei, Jacobi (2005, pdf-Datei)

Fuchs, R. (2005): Erlen- und Birkenbruchwald-Gesellschaften im Ruhrgebiet. – Tuexenia 25: 83-92 + 1 Tab. in der Anlage
Umfangreiche Darstellung der genannten Waldgesellschaften im Bereich des Duisburg-Mülheimer Waldes mit Hinweisen zum Erhaltungszustand, Entwicklungspotenzial und zur pflanzengeographischen Bedeutung.

Messer, J. (2005): Vergleich der Avifauna eines innerstädtischen Freiraumes im Duisburger Norden von 1980 und 2000. - Charadrius 40 (1): 37-46
Zunahme des Gehölzbestandes hat die Ausbreitung allgemein häufiger Arten gefördert. Die seltenen und gefährdeten Offenlandarten sind zurückgegangen.

2004

Gausmann, P., Keil, P., Loos, G. H. & Haeupler, H. (2004): Einige bemerkenswerte floristische Funde auf Industriebrachen des mittleren Ruhrgebietes. – Natur und Heimat (Münster) 64(2): 47-54.
Im Kontext des Projektes des Landes NRW „Industriewald Ruhrgebiet“.

Vorbusch, D. (2004): Naturoase in der Industrielandschaft - Die Ruhraue bei Mülheim. - NaturFoto: 18-23.
Hervorragend bebilderte Fotoreportage über die Ruhraue bei Mülheim. pdf-Datei

Messer, J., Kladny, M. & Schmitz, G. (2004): Über drei Vorkommen der Mauereidechse, Podarcis muralis, im westlichen Ruhrgebiet sowie Zusammenstellung der allochthonen Vorkommen in Nordrhein-Westfalen. - Zeitschrift für Feldherpetologie 11: 179-186.
Ein 4. Vorkommen entdeckten kürzlich Kai Toss und M. Kladny am Ruhrufer im Gebiet des Duisburger Hafens unabhängig voneinander.

2003

Schmitz, U. (2003): Solanum triflorum in der Ufervegetation des Niederrheins. - Jber. Naturw. Ver. Wuppertal 56: 123-130.
Nachweis des Dreiblütigen Nachtschattens am Rheinufer bei DU-Beeckerswert mit Diskussion über Soziologie und Status.

Messer, J. & Schmitz, G. (2003): Cernuella virgata (Da Costa 1778) (Helicidae) erstmals in Nordrhein-Westfalen. – Mitt. dtsch. malakozool. Ges. 69/70: 21-22.
Erstnachweis im Bereich der Sinteranlage (Duisburg-Beeck) 2001.

Fuchs, R., Kutzelnigg, H., Feige, G. B. & Keil, P. (2003): Verwilderte Vorkommen von Lysichiton americanus Hulten & St. John (Araceae) in Duisburg und Mülheim an der Ruhr. - Tuexenia 23: 373-379.
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Zwei Vorkommen des Amerikanischen Riesenaronstabes in Quell- und Auwäldern des Duisburg-Mülheimer Waldes wurden entdeckt und werden hier beschrieben.

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