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Hohltauben im Vereinsgebiet

Der Bestand der Hohltaube ist in unserem Vereinsgebiet in den letzten Jahren stark geschrumpft ist. Da die Taubenart in Wäldern brütet, ist sie auf die Höhlen des Schwarzspechtes als Brutplatz angewiesen.
Leider gibt es in unseren Wäldern kaum noch Schwarzspechte und somit fehlen der Hohltaube nach und nach geeignete natürliche Brutmöglichkeiten.
Der NABU Oberhausen versucht, dem entgegenzuwirken, indem er künstliche Brutplätze in Form von Nistkästen für die Hohltaube installiert. Diese Hohltaubenkästen hängen meist auf einer Höhe von 5 m, so dass sie vor vielen Bodenräubern und vor Vandalismus sicher sind. Allerdings besteht für das Nest Gefahr beispielsweise durch Marder, welche die Brutplätze plündern oder durch Eichhörnchen, welche diese Nistkästen auch gerne als Versteck benutzen.




Das Nest kann als Ganzes aus dem Kasten entfernt werden, da durch den Kot die einzelnen Bestandteile zusammenkleben.





Hier werden gerade die Spuren des Kleibers entfernt, welcher auch gerne die Nistkästen zum Brüten nutzt und das Einflugloch mit Speichel verklebt. Somit verkleinert er es soweit, dass nur noch er hineinpasst und der Kasten für Hohltauben unbrauchbar wird.