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Allgemein:
Die BSWR bittet um Mitarbeit
Die Biologische Station erfasst zurzeit die Bestände der Ringelnattern im westlichen Ruhrgebiet und wird zusammen mit dem Zoo Duisburg Schutzmaßnahmen ergreifen. Hierbei sind wir auf die Mitarbeit der Bevölkerung angewiesen.
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Woran erkenne ich die Ringelnatter? Das ist ganz einfach: Fast alle Tiere haben zwei helle, weißliche bis gelbliche, halbmondförmige Flecken an den Seiten des Hinterkopfes. Im Nacken schließt sich je ein sehr dunkler Fleck an, der aber bei dunklen Tieren nicht immer gut erkennbar ist. Die hellen Mondflecke sind aber als Artmerkmal ausreichend. Typische Tiere zeigen die folgenden Fotos. Ringelnattern werden bei uns maximal 1,20, ausnahmsweise auch 1,50 m lang. |
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Sind Ringelnattern gefährlich? Nein! Bei Gefahr flüchten sie. In die Enge gedrängt stellen sie sich manchmal auch tot. Nur sehr selten beißen größere Tiere zu. Aber keine Angst, Ringelnattern sind ungiftig. |
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Wie und wo leben Ringelnattern? Ringelnattern benötigen Feuchtgebiete und Gewässer, können sich aber auch kilometerweit von solchen Lebensräumen entfernen. Sie schwimmen ausgezeichnet und fressen vor allem Frösche, seltener auch kleine Fische. Eier legen sie gerne in Komposthaufen oder Pferdemisthaufen, wo die Eier von der Gärungswärme ausgebrütet werden. Die ca. 3 cm großen, länglich-ovalen Eier sind von einer pergamentartigen, weißlichen Hülle umgeben. |
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Genießen Ringelnattern einen gesetzlichen Schutz? Ringelnattern sind wie alle heimischen Schlangen geschützt. Das Töten oder Fangen der Tiere oder das Zerstören ihrer Eier sind streng verboten. |
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Kann ich in meinem Garten die bedrohten Ringelnattern fördern? Naturnahe Gartenteiche mit Fröschen bieten Nahrung und Lebensraum. Offene Kompost- oder Pferdemisthaufen ermöglichen den Tieren ihre Eier abzulegen. Naturnahe Strukturen (Holzhaufen, Trockenmauern, Staudenfluren) schaffen Unterschlupfmöglichkeiten. |
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Gibt es weitere Schlangenarten im westlichen Ruhrgebiet? In NRW sind nur drei Schlangenarten bekannt, sowie eine fußlose, schlangenähnliche Echse. Ursprünglich waren alle auch in der Region verbreitet. |
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Die Blindschleiche ist keine Schlange, sondern eine fußlose Echse und noch an vielen Stellen anzutreffen. Die Tiere sind glänzend bronze- oder kupferfarben. Bei vielen Tieren ist die Flanke etwas dunkler abgesetzt. |
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Die Kreuzotter lebt noch mit wenigen Tieren nördlich der Stadtgrenze von Oberhausen und nordwestlich der Stadt Bottrop, ist dort aber vom Aussterben bedroht. An anderen Stellen des Ruhrgebietes kommt die Art nicht vor. Ein ununterbrochenes zickzackförmiges, bräunliches oder schwärzliches Band überzieht den Rücken. Kreuzottern sind giftig, aber auch sehr scheu. Wer Schuhe trägt ist weitgehend vor einem Biss geschützt. |
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Die Schlingnatter ist im zentralen Ruhrgebiet ausgestorben. Äußerlich ähnelt sie der Kreuzotter. Statt eines Zickzackbandes sind auf dem Rücken zwei versetzte Fleckenreihen, seltener auch zwei Längsbänder zu erkennen. |
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Wir bitten um Mitarbeit
Sie haben eine Ringelnatter, andere Schlange oder Blindschleiche gesehen?
Jede Beobachtung ist für uns wichtig: Wer Ringelnattern in Mülheim an der Ruhr, Essen, Oberhausen, Bottrop, Duisburg oder Umgebung beobachtet hat, sollte sich bei uns melden.
Kontakt
E-Mail: martin.schluepmann@bswr.de
0208 / 46 86 093 Martin Schlüpmann (Ansprechpartner)
0208 / 46 86 090 Zentrale
Fax 0208 / 46 86 099
Hier können Sie Ihren Nachweis melden.