Sie sind hier: Startseite » Aktuell

Aktuelles

Ferien auf Ripshorst

Ferien auf Ripshorst

In den Ferien noch nichts vor? Jeweils für eine Woche in den Oster-, Sommer- und Herbstferien können 15 Kinder von 8-12 Jahren die Natur um Haus Ripshorst entdecken und erforschen. Je nach Jahreszeit werden unterschiedliche Themenschwerpunkte gesetzt, immer steht unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt im Fokus. Auch spielerische Elemente und Bastelaktionen kommen beim Forschen nicht zu kurz.
Einmal pro Woche besuchen wir das Tiergehege im Kaisergarten und kooperieren mit den Ferienspielkindern der Naturerlebnisschule und an einen anderen Tag suchen wir einen Naturerlebnisort in der Umgebung auf.
Veranstalter: Biologische Station Westliches Ruhrgebiet e.V.
Treffpunkt: Biologische Station im Haus Ripshorst, Ripshorster Straße 306, 46117 Oberhausen
Zeit: ab 8:30 Uhr, Beginn 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Wird nur eine Halbtagsbetreuung gewünscht kann ein Kind auch schon um 13:00 Uhr abgeholt werden.
Termine:
Osterferien: 06.04. – 09.04.2020 (1. Woche) [85 KB] Anmeldung ab dem 7.1.2020
Sommerferien: 03.08.–07.08.2020 (6. Woche) Anmeldung ab April 2020
Herbstferien: 12.10.–16.10.2020 (1. Woche) Anmeldung ab April 2020

Inklusive: Enthalten sind Betreuung der Kinder, Bastelmaterial, sowie ein warmes Mittagessen.
Teilnahmegebühr: 25€ pro Woche (Förderung durch den Landschaftsverband Rheinland LVR)

Anmeldung und weitere Informationen: Verena Niehuis, 0208/46 86 092, verena.niehuis@bswr.de
Kooperationspartner: Naturerlebnisschule im Tiergehege im Kaisergarten Oberhausen
Bitte ein Frühstück, Getränke und wetterfeste Kleidung (ggf. inkl. Gummistiefel und Regenhose), die auch dreckig werden darf mitbringen!

02.12.2019 Neue Kooperation in der Umweltbildung

Malin Conrad und Sven Hellinger haben am 2.12 die Projektstelle "Zukunft und Heimat: Revierparks 2020" angetreten. Ziel ist es in Kooperation mit dem RVR die Revierparks Vonderort und Mattlerbusch im Hinblick auf urbane Biodiversität und umweltpädagogische Projekte zu entwickeln und zu modernisieren.

14.10.2019 Politik zu Besuch

Norwich Rüße MdL, Sprecher für Landwirtschaft, Natur-, Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag NRW und Hubert Niehoff, Mitglied der Grünen aus Mülheim an der Ruhr besuchten die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet e. V. Dr. Peter Keil stellte bei einer Wanderung über die Brache am Gleispark Frintrop die urbane Biodiversität und Industrienatur vor und erläuterte die Aufgaben, Projekte und Arbeiten der Biologischen Station.

14.10.2019 Nachtkerzenschwärmer

Raupe des Nachtkerzenschwärmers

Sven Bodingbauer und Thomas Hörren berichten in einer neuen Online-Publikation über aktuelle Vermehrungsnachweise des Nachtkerzenschwärmers Proserpinus proserpina auf Brachen ehemaliger Industrieflächen im Ruhrgebiet. Raupen des seltenen Nachtkerzenschwärmers, der auch in der FFH-Richtlinie geführt wird, wurden in Dortmund und Oberhausen nachgewiesen. Die Beobachtungen verdeutlichen, dass im Ruhrgebiet auf diese Art verstärkt geachtet werden muss. Die Funde unterstreichen aber auch die große Bedeutung von Industriebrachen für die Biodiversität und den Schutz von Insekten. Lesen Sie mehr ...

Halbjahresprogramm 2019

Das 2. Halbjahresprogramm liegt in Umweltbüros, Museen und den VHS der Städte aus.
Hier erhalten sie das Programm als Pdf zum Download ... [713 KB]

01.08.2019 Fledermäuse in Essen

Breitflügelfledermaus

Sebastian Schlag und Marcus Schmitt berichten über Untersuchungen im Jahr 2018 mit Fledermausdetektoren in fünfzehn Habitaten auf dem Stadtgebiet von Essen (und einem in Oberhausen). Neun Arten konnten sie nachweisen. Die aktuellen Befunde werden vor dem Hintergrund älterer Verbreitungsdaten aus der Region diskutiert. Lesen Sie mehr ...

23.07.2019 Büffelzikaden im Ruhrgebiet

Amerikanische Büffelzikade

Thomas Hörren, Julian Enß und Sven Bodingbauer berichten in einer aktuellen Online-Publikation über das Vorkommen der Amerikanischen Büffelzikade im Ruhrgebiet. Lesen sie mehr ...

Jahresbericht 2018

Jahresbericht 2018

Der Jahresbericht für das Jahr 2018 liegt jetzt gedruckt vor und kann als hier als Pdf heruntergeladen werden.

Praxistipps zur Ansaat von artenreichem Grünland

Die BSWR gibt Praxistipps zur Ansaat von artenreichem Grünland
Pünktlich zum Beginn der Vegetationsperiode stellen wir eine Anleitung zur ökologischen Aufwertung von Grünland für Landwirte, Behörden, Naturschutzverbände oder Privatpersonen bereit. Hierbei werden spezielle Saatgut-Zusammenstellungen (inkl. Artenlisten) für das westliche Ruhrgebiet (differenziert nach Naturräumen und Feuchtestufen) empfohlen. Die Einzellisten sind zusätzlich als pdf verfügbar.
mehr zum Download ...

04.04.2019 Pflanzaktion in der Heisinger Ruhraue

Pflanzaktion mit der Schule am Wasserturm

Im FFH-Gebiet Heisinger Ruhraue in Essen hat die BSWR eine zweite Ersatz-Nachpflanzung eines Auwaldes durchgeführt. Insgesamt wurden 750 Bäume unterschiedlicher Arten gepflanzt. Grund dafür ist zum einen eine Steigerung der Biodiversität in einem bedeutenden Natura-2000 Gebiet, zum anderen aber auch das Zurückdrängen von Neophyten wie dem Riesenbärenklau durch Beschattung.

Zum Zweiten Mal nahm die Schule am Wasserturm (Kopperationspartner der Umweltbildung) aus dem Essener Südostviertel teil.
Herr Bega (Schulleiter), die Lehrerinnen und 24 Viertklässler pflanzten am 4. April 2019 in der Ruhraue 300 junge Bäume an.
Unterstützt wurde die Klasse 4a von der BSWR, Frau Simone Raskob, Beigeordneten für Umwelt, Bauen und Sport der Stadt Essen, sowie dem Umweltamt der Stadt Essen. Allen Beteiligten, insbesondere die Kinder, waren mit großem Eifer und Begeisterung hat die Aktion sehr viel Freude bereitet.

Angestoßen wurde die Pflanzaktion von der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Essen, gefördert von der Bezirksregierung Düsseldorf.

Presseartikel

11.04.2019 Bsal: Flyer und Vortrag abrufen

Feuersalamander

Die Situation des Feuersalamanders ist dramatisch. Der Salamanderfresserpilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) wurde inzwischen an vielen Stellen im Ruhrgebiet festgestellt. Im Ruhrgebiet liegen bislang Nachweise aus Essen, Bochum, Mülheim an der Ruhr und Witten vor. In Teilen Essens ist der Feuersalamander inzwischen verschwunden. Wir müssen mit einem großflächigen Verschwinden der Art rechnen. Betroffen sind aber auch die heimischen Molche.
Mehr Informationen, ein Flyer und ein Vortrag zum Thema können auf dieser Homepage abgerufen werden ...

28.03.2019 LVR-Projekt zu historischer Wiese

Wiesen-Einssat

LVR-Projekt: Entwicklung einer artenreichen Glatthaferwiese am Auberg in Mülheim an der Ruhr

Artenreiche, bunte Wiesen mit einer typischen Zusammensetzung an Gräsern und Beikräutern sind nicht nur im Ruhrgebiet extrem selten geworden, sondern landesweit bedroht. Dabei ist gerade das Vorhandensein von solchem Grünland eine wesentliche Grundlage für die Biodiversität einer Region, sowohl im Bereich der Pflanzen, als auch für eine Vielzahl von Tieren, z. B. Insekten.

Der Auberg im Süden von Mülheim an der Ruhr ist ein ehemaliger militärischer Standortübungsplatz, der sich heute im Besitz des Regionalverbands Ruhr befindet und größtenteils als NSG ausgewiesen ist. Das Gebiet ist hauptsächlich durch Grünland geprägt, welches sehr gut durch die Biologische Station untersucht ist. Am Auberg befinden sich einige artenreiche, überregional außerordentlich wertvolle Feuchtwiesen, unter anderem eine Wiese auf der auch Orchideen wachsen. Das trockene Grünland hingegen ist trotz verschiedener Maßnahmen und Auflagen relativ artenarm. Obwohl die Standortbedingungen geeignet sind, ist offensichtlich keine entsprechende Samenbank mehr existent, aus der die Grünlandkräuter reaktiviert werden könnten. Hier greift das vorliegende Projekt.

In einem ersten Schritt wurden Literaturquellen ausgewertet, aus denen hervorgeht, welche Pflanzen ehemals in den Wiesen am Auberg und in der näheren Umgebung vorhanden waren. Es wurde eine Artenliste erstellt, die einen gut belegten historischen Zustand des lokalen Grünlandes wiedergibt. Basierend auf dieser Liste wurde im zweiten Schritt eine Saatgutmischung aus Regiosaatgut zusammengestellt.

Als Projektfläche wurde eine Wiese ausgewählt, die relativ artenarm ist, aber auch weitgehend frei von Störzeigern wie Stumpfblättriger Ampfer oder Jakobs-Greiskraut. Außerdem liegt die Maßnahmenfläche günstig einsehbar an einer Wegekreuzung, sodass Spaziergänger die weitere Entwicklung der Fläche beobachten können. Informationen zum Projekt bietet dort eine stabile Tafel.

Ende März war es soweit: Durch einen Landwirt wurden zwei Streifen von 6 m Breite und ca. 100 m Länge umgebrochen und maschinell eingesäht. In den nächsten Wochen wird die Saat keimen, mit ihr aber auch vorhandene Samen unerwünschter Kräuter. Bis sich der Bestand zu einer artenreichen Wiese entwickelt, in der mehrjährige Arten dominieren, kann es durchaus mehrere Jahre dauern. Da die Streifen im 90°-Winkel zur Mahdrichtung angelegt wurden, können sich die Pflanzen anschließend in die angrenzende Wiese ausbreiten. Diese wird zukünftig weiterhin naturschutzkonform durch zweimalige Mahd gepflegt, nicht gedüngt und die Bestandentwicklung durch ein wissenschaftliches Monitoring begleitet.

Letzte Änderung am Freitag, 6. Dezember 2019 um 10:51:29 Uhr.

Zugriffe heute: 30 - gesamt: 5105.