Rana
temporaria L. (Grasfrosch) - Liebestolle
Amphibien unterwegs!
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Der Grasfrosch ist unsere
häufigste Froschart und auch im Ruhrgebiet noch an vielen Stellen zu finden.
So mancher Bürger kennt sie auch aus Gartenteichen, die immer dann besiedelt
werden, wenn ein ausreichendes Umfeld als Lebensraum zur Verfügung steht.
Eine künstliche Ansiedlung ist daher sinnlos.
Im Frühjahr, sobald es wärmer
wird und das Eis geschmolzen ist, beginnt die Paarungs- und Laichzeit der
Grasfrösche. Als Laichplätze dienen stehende und langsam fließende Gewässer. |
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In diesen Gewässern sind die
Grasfrösche zur Laichzeit manchmal in großen Mengen anzutreffen; man muss
allerdings oft genau hinschauen, um die wirkliche Anzahl an Fröschen zu
erfassen. |
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Während des Ablaichens klammert
sich das Männchen fest an das Weibchen, um den frischen Laich direkt
befruchten zu können. Dabei fällt stets der leicht gräuliche Schimmer der
männlichen Frösche auf, der während der Laichzeit durch die Ansammlung an
Lymphflüssigkeit im Unterhautgewebe entsteht. Ansonsten sind die Grasfrösche
in ihrer Färbung äußerst variabel wie die nebenstehenden Fotos zeigen. |
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Jeder Laichballen enthält
mindestens 1000 Eier und kann sogar aus bis zu 4000 Eiern bestehen. Diese
werden oft eng beieinander abgelegt, so dass große Ansammlungen von
Laichballen entstehen, die den Embryonen auch Schutz vor Räubern bieten.
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Da es in jedem Jahr einen
Überschuß an männlichen Grasfröschen gibt, kommt es gelegentlich zu solchen
"Verzweiflungstaten". |
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Klammert ein Grasfrosch ein
Feuersalamander im Wasser, so ist dieser meist hilflos dem Frosch
ausgeliefert. |
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Nicht selten ertränkt der Grasfrosch dabei das
Salamanderweibchen, denn er läßt nicht eher los, bevor Laich abgegeben wird.
Salamander sind allerdings lebendgebärend. |
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